Morgenstunde (243. Blog-Notat)

Handgefertigte Vorlesemappen

Welche von den Schönen soll ich nehmen? Die Wahl der richtigen Lesemappe ist für mich so, wie für andere Frauen die Wahl der perfekten Schuhe. Immer, wenn ich eine neue, größere Schreibarbeit beginne, baue ich mir so eine Mappe und bemale oder verspachtele sie. Diese fünf Schätzchen kamen in die engere Wahl für die morgige Lesung bei der Schwedter WOBAG. Letztes Jahr war es dort regelrecht kuschlig und ich freue mich auf die Mietergemeinschaft, die ins Lesecafé kommen wird.
Die Texte sind sortiert und ihr Vortrag geübt, es kann also nicht viel schiefgehen. Und so viele Staus wie heute auf der Stadtautobahn nach Berlin Steglitz, weiter in den Prenzlauer Berg und zurück über Weißensee hinaus aus Berlin, wo im Nichts vor Schwanebeck uns der fünfte Stau erwischte. Keinen Termin hatte ich pünktlich erreicht, obgleich wir reichlich Zeit eingeplant hatten. Es war einfach nur schlauchend und nervend. Das sollte morgen nicht passieren.
„Kling, klang du und ich, die Straßen entlang“… kling, klag du und ich – auf dem stillen Land… Meine Wahl fiel zu guter Letzt auf diese wilde Hülle:

PS einen Tag später:

Später November. Nass-triefendes Land in der Uckermark. Die Lesung im Mehrgenerationenhaus von Schwedt ist gut angekommen. Geschätzt waren 60 Besucher im Saal, die sich 45 Minuten lang gut mitnehmen ließen in Details aus vier meiner jüngeren Bücher. Ich darf wiederkommen, wie schön.

 

 

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