Zwischen Schrott und Stein

"Wieder geboren werden", Augsustraße, Berlin  1993
“Wieder geboren werden”, Augsustraße, Berlin 1993

Anfang der 90er Jahre war ich mit der Kamera in Berlins Herzen unterwegs. Zu Recherchen für mein erstes Buch “Glatze und Palituch” oder wie die Griechen (die es schlussendlich druckten) es später nannten “Ausgegrenzte Generation”.
Dieses Kunsthaus im Foto oben aus der Auguststraße flaggte etwas symbolträchtiges für mich. Ich fühlte mich angestiftet. Was waren wir wach in diesen Tagen, schlaflos fast ein ganzes Jahrzehnt. Einen Teil dieser Bilderblicke, möchte ich Euch hier nacheinander zeigen. Alles noch selbst entwickelt  … Am Ende des Jahres war das Buch geschrieben und aus den Schnappschüssen wurde eine eigenständige Ausstellung in der damaligen Galerie “Im 3. Stock” des Scheunenviertel e.V. in der Rosenthaler Straße 38 (VH).
Mit dem Fotografen Ulrich Burchert zeigte ich Kiezleben aus zwei verschiedenen Jahrzehnten. Zwei Bild-Essays zur Renaissance, zum Wandel und Vergehen des ältesten Berliner Kiezes “Spandauer Vorstadt”.  Burchert stellte Bilder aus, die die 70er Jahre im Hinterhof vorstellten, ich die Momente eines Schwebezustandes oder Zwischenlebens, bizarr wie die Zeit. “Kunstzeit zwischen Schrott & Stein” hieß die Schau …

Stadtdrache in der Auguststraße Fotos: Petra Elsner
Stadtdrache in der Auguststraße
Fotos: Petra Elsner
Kunsthaus Auguststraße (VH) Foto: Petra Elsner
Kunsthaus Auguststraße (VH)
Foto: Petra Elsner

 

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2 Gedanken zu „Zwischen Schrott und Stein“

    1. Es war wohl die wildeste Zeit meines Lebens. Mit 39 Jahren war mein Sohn schon 20 Jahre alt. Er zog in ein anderes Leben und ich auch. So konnte ich noch einmal anfangen, etwas anderes zu leben und zu entdecken …

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