Morgenstunde (149. Blog-Notat)

Foto: Petra Elsner

Verhuschte Tage waren das oder ein Wochenwirken von Murphys Gesetz – alles, was schiefgehen kann, ging schief: Mit dem Auto in Berlin liegengeblieben, erst nach vier Stunden einen Mietwagen bekommen. Die Reparatur sündhaft teuer für das bisschen Seilzug der Schaltung, beim Apotheker das falsche (weil preiswertere) Mittel bekommen, weil da ein Kreuz im Rezept fehlte, vertrage ich nicht, also lasse ich es weg, … x neue Kleinbaustellen im Haus. Die Tage verlieren in dieser Märzwoche ihre Struktur und es wird nichts so recht fertig. Für eine, die sich jahreslang selbst optimierte – als Selbständige – ist das nervig. 25 Jahre freiberufliches Arbeiten machen halt streng, mit sich und bestimmt auch mit anderen. Eigentlich bin ich ja seit anderthalb Jahren dabei, leiser zu treten, aber wie macht man das? Es gelingt mir im Grunde nur da, wo einfach nix mehr geht, weil etwas streikt. Aber selbst dann schleiche ich an den Computer und höre weg … Heute aber will ich noch etwas Schönes schaffen: Ein Layout für die Bademantelgeschichte. Es wird dann die 6. Kurtschlager Edition – handgefertigte Mini-Ausgabe. Wenn das gelingt, bin ich selbst mit dieser fahrigen Woche wieder zufrieden…
Habt ein schönes Wochenende!

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4 Antworten zu Morgenstunde (149. Blog-Notat)

  1. Anna sagt:

    Solche “verhuschten” Tage sind (mindestens) nervig, wenn man sie erlebt. Aber wenn man sie so schön beschrieben liest, sind sie irgendwie auch (lese-)liebenswert.
    Ein schönes unverhuschtes Wochenende wünsche ich Dir!

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