Schräge Vögel auf Landpartie (2)

… das war die zweite  XXL-Kunstpostkarte – der Frühling. Die wird gerne als “Liebes- oder Hochzeitskärtchen” benutzt. Aber der Frühling hat gerade keine Hochzeit, so dreht sich die Karte im Postkartenständer, bis das Jahr wieder den Neubeginn feiert …

Der Frühling, von Petra Elsner
Der Frühling,
von Petra Elsner

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Schräge Vögel auf Landpartie (1): Die Radler

… Einige der Cartoons aus der Serie “Schräge Vögel auf Landpartie” sind inzwischen zu XXL-Kunstpostkarten geworden (aber nicht alle, das wäre für mich wirtschaftlich nicht zu stemmen). Den nächtlichen Stadtflüchigen folgten als erste echte Brandenburger – die Radler. Die sind bei den Pedalrittern als Lebenszeichengruß von den nördlichen Radwegen durchaus begehrt …

Die Radler, gezeichent von Petra Elsner
Die Radler,
gezeichent von Petra Elsner

© Petra Elsner

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Stadtflüchtige “Schräge Vögel”

Die erste XXL-Karte, die in meinem Postkartenständer steckte, war meine Abschiedskarte von Berlin (2007/08). Sie hat den gedanklichen Untertitel: Wir verlassen diese Stadt. Bisher hatte ich diese Cartoon-Serie ausschießlich in Schwarz-Weiß gezeichnet. In diesem Motiv erwachen die Farben in den aufbrechenden Gestalten …

Wir verlassen diese Stadt, gezeichnet von Petra Eksber
Wir verlassen diese Stadt,
gezeichnet von Petra Elsner

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Die Kurtschlager Sambaspieler

Kurtschlager Sambaspieler „Os Velhos Sambeiros"  als "Schäge Vögel", gezeichnet von Petra Elsner
Kurtschlager Sambaspieler „Os Velhos Sambeiros” als “Schäge Vögel”,
gezeichnet von Petra Elsner

Zum einem meiner Atelierfeste schenkten mir die Kurtschlager Sambaspieler „Os Velhos Sambeiros” gemeinsam mit ihren Berliner Musikerfreunden „Brincadeiras“ (FEZ) einen wunderschönen Auftritt. Selbst eine kleine rhythmische Interaktion mit den Zuschauern gelang und amüsierte. Die ganze Aktion hatte ungeheure Power und mein Herz tanzte dazu. Als Dank hatte ich für die Trommler diese Schräge-Vogel-Karte gezeichnet und drucken lassen. Jetzt steckt das Motiv neben den Karten „Schräge Vögel auf Landpartie“ in meinem Postkartenständer und wartet auf Schreibwillige.

Die Kurtschlager Trommler beim Geburtstagsständchen im Lesegarten, September 2013, Foto: Petra Elsner
Die Kurtschlager Trommler beim Geburtstagsständchen im Lesegarten, September 2013, Foto: Petra Elsner

PS: Am jüngsten Samstag bekam ich abermals so einen schönen Auftritt geschenkt, es war der echte Hammer – habt Dank!!!

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Ein radelnder Eichkater für Eichhorst

Eine Sommerkarte für das Schorfheidedorf Eichhorst gibt es auch in meinem Postkartenständer. Der Ort liegt am Radwanderweg Berlin-Usedom, daher stammt die Idee vom radelnden Eichkater, dahinter sticht wieder der Askanierturm aus dem Waldgrün am Süßen Winkel des Werbellinsees. Eigendlich hatte da jemand die Idee eine Sympathie tragende Figur, ein Logo, für ein paar ortsansässige Geschäftsleute als verbindendes Element entwickeln zu lassen. Ich habe tagelang gezeichnet, aber es ist leider zu diesem Verbund nicht gekommen …

Sommerpostkarte Eichhorst in der Schorfheide, gezeichnet von Petra Elsner
Sommerpostkarte für Eichhorst in der Schorfheide,
gezeichnet von Petra Elsner

Diese Karte für Ausflugsgrüße gibt es beim Wirt von „Kunst & Rad“ in Wildau, im Lädchen SOLIDARIO Groß Schönebeck, der Touristinformation in Groß Schönebeck und natürlich auch in meinem Atelier.
© Petra Elsner

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Die Dorfkarte

In meinem Postkartenständer gibt es natürlich auch eine Dorfkarte. Sie datiert unser Umzugsjahr 2008 vom Berliner Prenzlauer Berg in das Schorfheidedorf  Kurtschlag. Damit das gleich eindeutig war, hatte ich damals allen und jedem gesagt: Mit den zwei schrägen Vögeln vor der Dorfkirche sind wir, die Ankommenden gemeint. Damit fühlte sich niemand auf den Schlips getreten, und viele Kurtschläger versenden seither dieses Motiv mit einem schelmischen Lächeln in die Welt …

Dorfkarte  Zeichnung: Petra Elsner
Dorfkarte
Zeichnung: Petra Elsner

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Schorfheider Winterkarten

Vor vier Jahren habe ich mir gesagt, eigentlich könnest du ja zu Weihnachtszeit immer mal eine regionale Postkarte zeichnen. Märchenhaft. So kam es zu meinen “Schorfheider Winterkarten”: 2010 – der Askanierturm in Eichhorst (wo es zu Neujahr an diesem Turm das Neujahrsanblasen gibt), 2011 – war es die Immanuelkirche zu Groß Schönebeck mit dem verwunschenen weißen Hirsch (dem Göttlichen) und 2012 wurde der Kaiserbahnhof von Joachimsthal mit mystischer Eule Thema meiner Kartenzeichnung. Die winterlichen Motive sind augenblicklich nur in der Touristinformation in Groß Schönebeck , ebenda im Solidario-Lädchen, in Eichhorst/Wildau bei Kunst & Rad und in meinem Atelier in Kurtschlag (Stück ein Euro) zu erhalten. Die Gemeinde Schorfheide bewirbt diese Karten freundlicherweise unter „Schorfheide zum Mitnehmen“. Die Winter(weihnachts)karte für 2013 kommt im Oktober aus der Druckerei in meinen Postkartenständer.
© Petra Elsner

Askanierturm Eichhorst am Werbellinsee,  gezeichnet von Petra Elsner
Askanierturm Eichhorst am Werbellinsee,
gezeichnet von Petra Elsner
Immanuelkriche zu Groß Schönebeck, gezeichnet von Petra Elsner
Immanuelkriche zu Groß Schönebeck,
gezeichnet von Petra Elsner
Kaiserbahnhof Joachimsthal, gezeichnet von Petra Elsner
Kaiserbahnhof Joachimsthal,
gezeichnet von Petra Elsner

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Nix-Kunstpostkarten

Der Herr der Tautropfen aus "Schattengeschichten aus dem Wanderland", gezeichnet von Petra Elsner
Der Herr der Tautropfen aus “Schattengeschichten aus dem Wanderland”,
gezeichnet von Petra Elsner

Ich hatte gerade den Herrn der Tautropfen für meine Schorfheidemärchen erfunden, da rief mich meine Freundin Trilli aus dem Alten Schulhaus in Diensdorf-Radlow am Scharmützelsee ab, ob ich nicht an einer Nix-Ausstellung im Sommer 2009 teinehmen möchte. Da ich gerade für meinen Tautropfennix in alten Sagen gekramt hatte, kam mir das gerade recht, und so zeichnete ich zwei Nixe und erzählte dazu eine alte sorbische Sage neu und bildreicher. Aus den Zeichnungen wurden zwei Postkarten. So kam es, dass sich in meinem Postkartenständer auch Karten befinden, die nichts mit der Schorfheide zu schaffen haben.

Nix als Nachtfürst, gezeichnet von Petra Elsner
Nix als Nachtfürst,
gezeichnet von Petra Elsner
Nix am Scharmützelsee, gezeichnet von Petra Elsner
Nix am Scharmützelsee,
gezeichnet von Petra Elsner

Diese Sagengestalten im Kartenformat sind in der Saison in der Touristinformation von Wendisch Rietz am Scharmützelsee erhältlich.

Und hier die Geschichte:

Der Wasserfürst vom Scharmützelsee
In einer Mittsommernacht ritt der alte Nix auf seinem Wellenross über

den Scharmützelsee. Er grummelte so dumpf wie die Gewitterfront in
seinem Nacken. Seine schönen Töchter waren vom Mittsommernachtsball noch
nicht zurückgekehrt, und der Wasserfürst fürchtete das Schlimmste.
Würden sie sich in einen Menschenmann verlieben, verlören sie ihre
Unsterblichkeit.
Der alte Nix hasste jene helle Nacht, in der sich  seine Töchter ihrer Flossen entledigten, um in Mädchengestalt zu tanzen.  Wütend peitschte er das Wasser, das sich dabei zu einer mächtigen Welle auftürmte, die zwei entsetzte Fischer mit ihren kleinen Booten ins  Schilf schickte. Kopfschüttelnd sahen sie dem alten Zausel nach, der mit wehendem Leinenjäckchen und rotem Krönchen seinem väterlichen Zorn frönte.
Zwischen Diensdorf und Radlow tanzten die Nixen mit dem Wind
über die sumpfigen Wiesen, die so zart gesprenkelt blühten, als hätte
ein Maler Hand angelegt. Ihre weißen Gewänder flatterten wie Segel.
Längst klebten ihre Tanzpartner Halt suchend an knorrigen Weiden, als
der Nix vor sie hin schwappte und sehr bös dröhnte: „Es mag ja sein,
dass der Sonnengott in dieser Nacht seine höchste Macht erreicht hat,
aber alles, was aufstrebt, wird auch wieder sinken, und ihr, meine
Töchter, seid Kinder des Wasserfürsten und habt nur ihm zu gehorchen.“
Die jungen Nixen aber waren so verzückt von der Fülle der Zeit und den
schönen Jünglingen, dass sie nicht gewillt waren, ihrem Vater sogleich
zu gehorchen. Nein, einmal nur, wollten sie ein loderndes
Sonnenwendfeuer erleben und schweigend sieben Sorten wilder Blumen von
sieben verschiedenen Wiesen pflücken, um zu erfahren, wen sie freien
werden. Sie kicherten und entschwanden in den Holunderbüschen.
Da schickte ihnen der Nix einen mächtigen Schwall. Das Feuer zischte und
das Wasser flutete die Wiesen, in denen nicht nur seine Töchter Blumen
suchen. Es sah so aus, als würde der See das Land nehmen wollen. Blitze
zuckten, und Wind peitschte die Wellen. Von den Fluten eingeholt,
wuchsen den Nixtöchtern augenblicklich wieder Flossen.
Fortan hatten  die Nixen ländliches Tanzverbot, und damit sie sich daran auch halten, streift der alte Nix seither von Sommerfest zu Sommerfest. Gut
verkleidet, allein am feuchten Saume seiner Jacke kann man ihn erkennen.

© Petra Elsner

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Grüße aus der Heimat

Früher hat man ja immer diese bunten Postkarten zur Winter- und zur Sommerferienzeit im Briefkasten gefunden. Helioblaue Himmel überspannten traumhaft schöne Strände, sagenhafte Bergwelten oder berühmte Städte dieser Welt. Manchmal erinnerten sie auch nur an die Werbung mit der lila Kuh. Ganz gleich, immer lösten diese Karten bei mir Fernweh aus. Aber scheinbar schreibt niemand mehr, wohin er sich aus dem gemeinhin schlechten Deutschland-Klima verzogen hat. HALLOOOOO – wo seid Ihr? Nicht mal mehr Mails rappeln in Ferienzeiten im elektronische Kasten, nur seltsame, hitzegeplagte Facebook-Schreie, die keiner wirklich hören will.
Also eigentlich fand ich ja die Feriennummer mit den Postkarten gar nicht so übel. Man konnte ein bisschen angeben, darüber kam eine ganze Druckindustrie und die Post in Arbeit. Und: die Hand übte zu formulieren und verriet dabei, wie es einem gerade wirklich geht. Heute können unsere Finger nur noch tasten und tippen. Habt Ihr letztlich mal versucht, ein Blatt handschriftlich schön zu beschreiben? Es sieht (umso weiter man/frau sich von Schulbänken entfernt hat) meist enttäuschend aus.
Meine Freundin Trilli hat auch deswegen den imaginären “Club zur Rettung der Handschrift” gegründet (siehe unter: http://www.cookiedu.de/trillhaase/handschrift/inde…), damit diese Seelensprache nicht gänzlich verloren geht. Ihr könnt dem alle beitreten. Schön wäre es auch, Ihr kauft eine ihrer Postkarte und verschickt sie an Eure echten Freunde – handgeschrieben natürlich.

Es grüßt Euch Petra
aus dem sommerlichen Zehdenick !

Postkarte Zehdenick-kl

PS: Das ist meine Postkarte für Zehdenick. Als wir vor sechs Sommern hierher zogen, stand vor dieser kleinen Stadt ein Verkehrwarnsschild mit “Vorsicht Otterwechsel”. Das hat mich sehr erheitert, und deshalb hab ich ein Exemplar vor eine der jüngst restaurierten Kamelbrücken gesetzt. Die Postkarten gibt es beim Fremdenverkehrsverband in Zehdenick und bei mir im Atelier in Kurtschlag.

© Petra Elsner

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