Schorfheider Winterkarten – ein Kartenset

Der Kartenset
Schorfheider Winterkarten von Petra Elsner

Nach dem Wintermarkt in Annenwalde wurde ich heute im Netz gefragt, ob meine Schorfheider Winterkarten auch online bestellbar sind. Nun möchte ich hier kein Lädchen aufmachen, aber für das saisonale Kartenset würde ich mal eine Ausnahme starten.

Die märchenhaften Winterkarten zeigen: das Kirchlein im Grünen, das Hotel Döllnsee, den Kaiserbahnhof von Joachimsthal, den Askaniaturm von Eichhorst und die Kirche von Groß Schönebeck. Das Set kostet 5 Euro, zzgl. Versand von 1,45 Euro.

Via Mail: petraelsner@gmx.de  bestellbar.

 

Hier noch einmal alle Motive etwas größer:

Askanierturm Eichhorst, Zeichnung von Petra Elsner
Askanierturm Eichhorst,
Zeichnung von Petra Elsner
Kaiserbahnhof Joachimsthal. Zeichnung von Petra Elsner
Kaiserbahnhof Joachimsthal.
Zeichnung von Petra Elsner
Kirchlein im Grünen - Alt Placht. Zeichnung von Petra Elsner
Kirchlein im Grünen – Alt Placht.
Zeichnung von Petra Elsner

 

Kiche von Groß Schönebeck mit weißem Hirsch. Zeichnung von Petra Elsner
Kirche von Groß Schönebeck
Zeichnung von Petra Elsner

 

 

Hotel Döllnsee. Zeichnung von Petra Elsner
Hotel Döllnsee
Zeichnung von Petra Elsner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Schräge Vögel als Stadtmusikanten

Eine Woche ist die Sommerferiensaison 2014 alt und schon ist das Rauschen im Netz leiser. Wo auch immer Ihr seid, vergesst nicht, mir eine schöne Postkarte zu senden – ich liebe es Grüße aus dem Briefkasten zu fischen :).

In meinem Postkartenständer steckt noch diese XXL-Produktion aus meiner Hand:

Schräge Vögel - Stadtmusikanten Zeichnung: Petra Elsner
Schräge Vögel – Stadtmusikanten
Zeichnung: Petra Elsner

womit ich Euch allen eine heitere Sommerzeit wünsche!

 

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Online-gestört

Von unterwegs: Seit 10. Juni habe ich einen neuen Vertrag mit der TELEKOM, ein schickes Breitbandkabel names VDSL 25 wollten sie mir bereitstellen. Ergebnis, seither komme ich kaum noch ins Netz.  Bild-Mails stecken im Warte-Stau. Drei Stunden indes Telefonitis mit dem Telekom-Service. Ich hab immer noch kein Netz. Also wundert Euch nicht, nächste Beiträge könnten dauern. Heute ist zudem  Freitag, der 13. Will mal nicht abergläubig sein, ob der neue Router heute ganz ankommt und sich die virtuelle Lage ändert…

Da die WM gestartet ist,
hier mal einen passenden Blick in meinen Postkartenständer:
Der Samba-Spieler aus meiner Reihe “Paradiesvögel”.

Samba-Spieler Zeichnung  von Petra Elsner
Samba-Spieler
Zeichnung von Petra Elsner

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Der Geiger im Kartenständer

Der entrückte Geiger ist eine Phantasie auf den Stimm- und Geigenvirtuosen Simon Jakob Drees. Unter den experimentellen Musikern gehört der schüchterne Mann aus dem Berliner Friedrichshain wohl zu den ganz Großen dieser Welt. Der bringt Töne hervor, als würden sowohl Sirenen als auch Gott Thor in ihm wohnen. Ein stilles Wasser, das sich zur Sturmflut erhebt, wenn es im Rampenlicht steht. Anfang der 90er Jahre hatte ich Simon eher zufällig durch den Sucher meiner Kamera bei einem Szene-Kneipen-Konzert entdeckt, und fortan gut zwei Jahre lang seine Auftritte mit und ohne der Gruppe „Ahava Raba“ fotografiert. Meinem geigenden Paradiesvogel hab ich seine konzentrierte Hingabe geschenkt und das malerisch aufwendigste Kostüm bekam er, weil Simon einfach mal so schön akribisch musiziert.

Der Geiger in der Kunstpostkartenreihe "Paradiesvögel" gezeichnet von Petra Elsner
Der Geiger in der Kunstpostkartenreihe “Paradiesvögel”
gezeichnet von Petra Elsner

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DIVA im Kartenständer

… heute zeige ich Euch mal wieder eine von meinen GELBEN KUNSTPOSTKARTEN aus der Reihe Paradiesvögel. Es ist die DIVA …

Sie schaut pikiert diese Frage: „Was soll das werden?“ Majestätisch, wie Claudia Koch zuweilen streng schaut, wenn die Berliner Klesmergruppe Aufwind schlampig klimpert oder bei Proben zu „Max & Moritz“-Inszenierungen dem Puppenspieler Peter Waschinsky das Pathos überschwappt. Sie ist eben ein Profi. Unerbittlich anspruchsvoll. Ihr Violinenspiel und ihre körnig timbrierte Stimme haben etwas Gebieterisches, die das rechte Maß zwischen weichen und expressiven Klangfarben kennt.
Nicht jede Diva verrät sich auf den ersten Blick. Manche kommt im schlichten Naturell wie ein rotblonder Feger im durchgeschwitzten T-Shirt daher. Auch Claudi wächst das Domäne im Alltag eher unter der Haut. Für meine Vogel-Diva hab‘ ich einfach nur ihr Inneres nach außen gekehrt …

Die Diva gezeichnet von Petra Elsner
Die Diva
gezeichnet von Petra Elsner

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Paradiesvogel Hörnchen

… nach all den Wochenendaufregungen braucht es etwas heiteres – vielleicht was aus meinem Postkartenständer? Zwei, der sogenannten GELBEN KUNSTPOSTKARTEN, habe ich Euch ja schon vorgestellt.  Heute zeige ich Euch “Hörnchen” und verrate nebenbei, wer mich einst zu diesem Vogel inspirierte:

Paradiesvogelkarte Hörnchen Zeichnung von Petra Elsner
Paradiesvogelkarte Hörnchen
Zeichnung von Petra Elsner

Die Pose vom „Hörnchen“ habe ich mir bei Hardy von der Berliner Klesmer-Gruppe Aufwind geliehen. Der spielt zwar eigentlich Gitarre und Mandoline. Aber vor einigen Wintern hat sich der verspielte Mann mit der großen Stimme ein seltsames Hütchen zugelegt, wie es nur zu einem rumänischen Ziegenhirten passen kann. Den Hut hat er bei dem Musikal-Clown Jopi abgestaubt – nach monatelangem Bittstellen. Seither trägt Hardy den Stilbruch wie ein Pilz auf spulligen Beinen durch die Stadt. Der neue Deckel zerstörte allerdings das alte Logo der Band, dass aus Hardys Schattenriss-Silhouette bestand: Gebeugtes Männel mit Baskenmütze, Lodenmantel und Instrumentenkoffer – nicht wieder erkennbar, seit Hardy das naive Hirtenimage pflegt. Als Paradiesvogel hab‘ ich der neuen Erscheinung ein hübsch dörfliches Blech spendiert, damit die Stilistik wieder stimmt. Also Hardy – alias Hörnchen – erkennt man im Postkartenständer am Hirtenhütchen.

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Dinos im Postkartenständer

… eine Handvoll meiner sogenannten Blog-Joker, die mir hier als Kunstpausenzeichen dienen, stecken auch in meinem Postkartenständer im Atelier. Nach den beiden Dinokarten greifen vornehmlich kindliche Besucher…

Dinokarte 1  Zeichnungen von Petra Elsner
Dinokarte 1
Zeichnungen von Petra Elsner
Dinokarte 2  Zeichnungen von Petra Elsner
Dinokarte 2
Zeichnungen von Petra Elsner

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Die Paradiesvögel

… ach, die GELBEN, die hätte ich ja beinahe vergessen. Sie sind schon etwas älter, aber immer noch beliebt. Die sogenannten GELBEN KUNSTPOSTKARTEN zeigen einige meiner Paradiesvögel auf gelbem Grund. Im Postkartenständer stecken sechs Motive aus der ersten Reihe. Heute zeige ich Euch: Die tanzende Muse und den Kontrabass … (pe)

Die Muse - aus der Reihe Paradiesvögel, gezeichnet von Petra Elsner
Die Muse – aus der Reihe Paradiesvögel, gezeichnet von Petra Elsner
Kontrabass - aus der Reihe Paradiesvögel, gezeichnet von Petra Elsner
Kontrabass – aus der Reihe Paradiesvögel, gezeichnet von Petra Elsner

 

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Himmlische Begegnung

Am zeitigen Nachmittag des 24. Dezembers war Norbert mit seinem sperrigen Gitarrenkasten unterwegs. Spät am Abend wollte er mit ein paar Musikerfreunden in seiner Stammkneipe für die Gäste aufspielen, aber bis dahin waren es noch Stunden. Letztes Weihnachten hatte um diese Zeit seine Mutter für ihn gekocht. Er liebte Gans mit Kraut und Klößen und das sah man auch. Norbert war ein runder, gemütlicher Mann Ende vierzig, mit einer schwermütigen Seele, immer schon. Vielleicht gehen deshalb seine Shantys den Menschen so zu Herzen, weil er eben ein echt Trauriger ist. Doch an diesem Nachmittag war Norbert in besonders trüber Stimmung. Seit einigen Wochen lebte seine Mutter im Pflegeheim, und dort hatte er sie gerade besucht. Aber was er sah, gefiel ihm gar nicht. Und weil der angegraute Mann so ratlos war, wie er das Elend abwenden könnte, suchte er sich die nächstbeste Kneipe, um seinen Kummer erst einmal hinunter zu spülen. Schließlich kehrte er in das Lokal namens „Bumerang“ ein. Am Tresen saßen ausschließlich Männer und alle umgab etwas Verwaistes. Norbert stellte seinen Gitarrenkasten ab und bestieg wortlos einen der Barhocker. Den Raum durchwaberte eine schwere Stille bis der Wirt aus seiner Küche hervorsprang und zu Norbert sah. Der bestellte tonlos: „Bier und Whisky.“ Der Wirt zapfte und musterte den neuen Gast. Als er ihm die Getränke vor die Nase schob, fragte er kurz: „Mutter im Pflegeheim, Frau über alle Berge und die Tochter macht auch ihr’s?“ Norbert staunte und nickte. Woraufhin der Wirt meinte: „Nun, denn setz’ Dich mal dort hinten mit an die Tafel. Auch die anderen Männer verließen den Tresen und nahmen jetzt an einem langen, festlich gedeckten Tisch Platz. Kaum saßen sie, da öffnete sich die Tür zur Küche und es wurde aufgetragen: Hühnersuppe mit Eierstich, Klöße und Gänsebraten, Grün- und Rotkohl, Eis mit heißen Himbeeren, Bier, Wein und andere geistige Getränke. Die Männer strahlten und keiner von den Tafelgästen wusste so recht, wie ihm geschah. Als Norbert gegen 22 Uhr seine Stammkneipe zum Musizieren betrat, war er schon satt angetrunken, aber er spielte und sang so herrlich, als hätte ihn das Glück gestreichelt, und in den Spielpausen erzählte er euphorisch: „Ich bin heute Nacht einem Engel begegnet …“

 

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Schräge Vögel: Die Golfer

… Weil der Sommer uns offenbar noch einen kurzweiligen Nachschlag gönnt, traue ich mich, Euch noch die dritte Schön-Wetter-XXL-Kunstpostkarte vorzustellen, obwohl am kommenden Sonntag schon auf Winterzeit umgestellt wird. Sie heißt: Schräge Vögel auf Landpartie – Die Golfer …

Schräge Vögel aif Landpartie: Die Golfer, gezeichnet von Petra Elsner
Schräge Vögel auf Landpartie: Die Golfer,
gezeichnet von Petra Elsner

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