Schlagwort-Archive: Gedicht

Winterwind

Der Wind faucht wie ein Drachen. Eisig und messerscharf jagt er die blanke Lebenskraft. Der Winter hat das Land bezogen und lauert nun als Ungetüm jaulend in der kalten Nacht. © Petra Elsner 22. November 2018

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Herbstgeheimnis

Das Knistern unter meinen Schritten singt ein Lied von Vergänglichkeit: Nichts kann ewiglich verweilen, nicht nur Raum und Zeit verwehen. Du bist gekommen, um zu gehen. © Petra Elsner 5. Oktober 2018 Foto: Lutz Reinhardt

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Verklungene Zeit

Die Flut der Tage spült den Klang der Zeit davon. Weit weg schwelgen die Balladen, sind verzogen mit dem Sohn. In der Glut der stillen Tage warten nur Glockenton und Bahre. 21. August 2018 © Petra Elsner       … Weiterlesen

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Einkehr

Wie viele Leben leb‘ ich schon? Ist es das fünfte oder letzte? Ganz gleich. Ich lebe endlich zeitergeben. Fühl‘ wieder Freud‘ und Segen. Ohne Hatz ist endlich Ruh‘. Und der ganze Weltenregen prasselt nieder anderswo.

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Sonntag

  Heb‘ deine müde Seele aus dem Dunkel, der Morgen lebt den Tag schon lang. Er strahlt und lacht mit göttlichem Gefunkel, auch ohne dich. Steh‘ auf und kehr‘ der Nacht den Rücken. Leb‘ leise in den Tag mit seinen … Weiterlesen

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Empathie

Seelisch erschüttert stand sie im Wind, getroffen von einem stummen Schrei. Die fremde Schwingung ließ sie wanken und schauen auf ein Sehnsuchtsbild in seinen fernen Gedanken. (pe)

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