Schlagwort-Archive: Gedicht

Mein Schaufenster im März

Zeitvergehen Ein kalter Morgenwind greift mir ins Haar und hält das Leben an für einen Extraschlag des Herzens. Das Stolpern aus dem Takt singt eine alte Weise: lebe, liebe, blühe rasch, es welkt die Zeit – ihr Zauber ist vergänglich. … Weiterlesen

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Geschwister

Hasse mich nicht, fürchte dich nicht, ich bin dein Bruder, der dich bewacht. Tanze im Licht, doch vergiss nicht, ich bin dein Bruder, die endlose Nacht. Januar 2019 © Petra Elsner Hinweis zum Urheberrecht: Der Text darf ohne Angabe des … Weiterlesen

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Advent

Von den Sternen weht ein Zauber den Advent vor Hof und Tür. Leise – nur als ein Gespür. Nähr‘ es mit Düften, Licht und Liedern, dann singt die Zeit von Ankunft und Geburt.   © Text & Zeichnung: Petra Elsner … Weiterlesen

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Winterwind

Der Wind faucht wie ein Drachen. Eisig und messerscharf jagt er die blanke Lebenskraft. Der Winter hat das Land bezogen und lauert nun als Ungetüm jaulend in der kalten Nacht. © Petra Elsner 22. November 2018

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Herbstgeheimnis

Das Knistern unter meinen Schritten singt ein Lied von Vergänglichkeit: Nichts kann ewiglich verweilen, nicht nur Raum und Zeit verwehen. Du bist gekommen, um zu gehen. © Petra Elsner 5. Oktober 2018 Foto: Lutz Reinhardt

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Verklungene Zeit

Die Flut der Tage spült den Klang der Zeit davon. Weit weg schwelgen die Balladen, sind verzogen mit dem Sohn. In der Glut der stillen Tage warten nur Glockenton und Bahre. 21. August 2018 © Petra Elsner       … Weiterlesen

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Einkehr

Wie viele Leben leb‘ ich schon? Ist es das fünfte oder letzte? Ganz gleich. Ich lebe endlich zeitergeben. Fühl‘ wieder Freud‘ und Segen. Ohne Hatz ist endlich Ruh‘. Und der ganze Weltenregen prasselt nieder anderswo.

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Sonntag

  Heb‘ deine müde Seele aus dem Dunkel, der Morgen lebt den Tag schon lang. Er strahlt und lacht mit göttlichem Gefunkel, auch ohne dich. Steh‘ auf und kehr‘ der Nacht den Rücken. Leb‘ leise in den Tag mit seinen … Weiterlesen

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Empathie

Seelisch erschüttert stand sie im Wind, getroffen von einem stummen Schrei. Die fremde Schwingung ließ sie wanken und schauen auf ein Sehnsuchtsbild in seinen fernen Gedanken. (pe)

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