Morgenstunde (97. Blog-Notat)

und der Ausgang drei Meter daneben.

Eingang für Dachs & Co…

 

Gestern hat mein Liebster durchgebissenen Maschendrahtzaun geflickt, in der Hoffnung, dass nun der nächtliche Besucher anderswo rumstöbert. Wohl vergebens. Als ich heute Morgen einen Gartengang unternahm, wollte ein paar Pflaumen für den Sonntagskuchen pflücken, da sah ich sie, die Spuren eines Dachses. Herrje, der kann graben. Zwei Jahre hatte er uns verschont, nachdem mir ein Forstarbeiter riet, Baumholz-Stangen dicht am Erdboden mit den Zaunfeldern zu verbinden. Mit Draht.  Die Stangen könne er nicht anheben. 140 Meter rauf und runter, das war mir dann doch zu fett, also hatte ich nur jene Strecken so präpariert, die der Dachs gewöhnlich bevorzugte. Aber dieses Jahr gibt es Pflaumen satt, unwiderstehlich für Dachs und Waschbär, da ist wohl kein Halten. Jedenfalls füllte ich die Löcher erst einmal mit großen Steinen, mal sehen, wo er morgen durchkommt. Ich hatte schon überlegt, ihm einfach eine Ladung Pflaumen vor den Zaun zu kippen, aber wer weiß, was das noch alles anlocken würde, hab es besser gelassen…

1018. Blogbeitrag

Dieser Beitrag wurde unter Morgenstunde - Blogkolumne abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Kommentare zu Morgenstunde (97. Blog-Notat)

  1. Franke sagt:

    Hach der Bursche war auch bei uns. Bei Eckhardt rein und am Buddelkasten zu u s rüber. Wo er bei uns raus ist muss noch geklärt werden.

  2. Petra Elsner sagt:

    Es könnte auch eine Großfamilie sein, denn heute Nacht war wieder einer bei uns, von der anderen Seite, unerbittlich…:) Aber was solls, die Wiese sieht eh dörr aus. Hab einen schönen Tag!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.