Morgenstunde (138. Blog-Notat)

Drei Tage Ostsee und wir hatten alles auf Usedom: einen Tag mit Zauberschnee, den zweiten mit Dauerregen, den dritten mit Sonne. Ich habe mit der Strandpiste gekämpft und verloren. Muskelzerrung in beiden Beinen. Autsch, da weiß frau plötzlich, dass sie viel zu lange einfach nur am Computer gesessen hat. Muss das ändern, denn: Das Sitzen ist das neue Rauchen…, was hab ich noch vor zwölf Jahren gerne Rauchkringel in die Welt geatmet, hätte ich mal mehr geatmet… Einsicht ist bekanntlich der Weg zur Besserung, ich werde also jetzt jeden Tag, gleich wie das Wetter ist, eine halbe Stunde das Dorf vermessen, außen herum, über die Wiesen, dort, wo das Licht hinkommt und nicht durch den dunklen Wald, das ist der Trimm-Dich-Weg für den Schnell-Läufer, da halte ich nicht mit, der Liebste ist eben jünger. Von der Küste braucht es nicht viele Worte, sie ist noch da und schön wie immer, nur der jüngste Sturm am 2. Januar hat an den Dünen von Heringsdorf böse geknabbert, viel hat es nicht gefehlt und das Wasser wäre über den Damm gekommen. Siehe den Abbruch im 3. Bild …

  

 

Dieser Beitrag wurde unter Morgenstunde - Blogkolumne abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Kommentare zu Morgenstunde (138. Blog-Notat)

  1. Liebe Petra, danke für die wunderschönen Impressionen, und wenn du mal nicht mehr alleine gehen willst, vielleicht hilft der dann ebenfalls ein Vierbeiner, so wie mir 😉 Gute Besserung!

  2. hanneweb sagt:

    Usedom ist ja unser Ziel im Frühjahr und da hoffe ich auf etwas schöneres Wetter.
    Aber trotzdem sehr schöne Bilder!
    Liebe Grüße von Hanne

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.