Archiv der Kategorie: Aktion öffenliches Schreiben zum Schorfheidekrimi: Milchmond

Milchmond (31)

… „Sie werden sich schon finden“, unkte der große Schatten in die Schneeweihnacht, „ganz bestimmt.“ Während die Alleinstehenden in der Wirtschaft miteinander tanzten, erschienen die Nachtschatten wieder unter den Sternen und sprachen über das große Zeitvergehen. Eine schmale, dritte Gestalt … Weiterlesen

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Milchmond (30)

… „Ach, Sigmund Freud lässt grüßen!“ nörgelte Henry, als Jan Uhlig die alte Sage über die Theke erzählte. „Wie jetzt, was hat denn der alte Seelenforscher mit unserer Wolfs-Legende zu schaffen“, fragte Jan irritiert. „Nix, der Wolfsmann war nur sein … Weiterlesen

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Milchmond (29)

… Natürlich hatte die Frau diesen Blick gespürt und nach innen gelächelt. Nach außen blieben ihre Augen verschleiert. Julie wusste, dass sie sich nicht weiter vergraben durfte, um nicht  gänzlich in der Süße der Selbstzerstörung zu versinken. Diese Bittersüße, die … Weiterlesen

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Milchmond (28)

… Eines Morgens waren sie aufgebrochen und nicht zurückgekehrt. Manche Nacht hörte er nun einen Schrei aus der Erde, aber es war kein Ton, der noch zu ihm gehörte. Frau und Tochter blieben seit jenem Unfallmorgen verschwunden in einer anderen … Weiterlesen

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Milchmond (27)

… Würde sie mit ihm sprechen? Das war nicht gewiss, denn die Ackerköpfe waren durch die Bank stur. Und was sollte er ihr auch sagen? Ich wollte ein anderes Leben? Sie würde ihn für diesen Satz noch mehr hassen, als … Weiterlesen

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Milchmond (26)

… Alte Empfindungen knisterten unter ihren Schritten im Schnee. Helene Acker tippelte neben ihrer Tochter zum Friedhof. Sie stolperte mehr, als dass sie lief und es war nicht sicher, ob die Mutter verstanden hatte, wozu sie aufgebrochen waren. Die Frau … Weiterlesen

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Milchmond (25)

… Die Flugblätter der Polizei zeigten Wirkung. Plötzlich standen wieder Menschen auf der Dorfstraße beieinander, plauderten, gestikulierten und lachten auch.  Die Erleichterung, dass Lauras Mörder nicht aus den eigenen Reihen stammte, war ganz offensichtlich. Aber dass man nun keine Waldspaziergänge … Weiterlesen

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Milchmond (24)

… Tief verschneit atmete die große Stille. Am frühen Morgen walzte eine Fuhre Langholz, vom Sandberger Damm her kommend, die nachts gefallenen Schneemassen über dem dörf­lichen Kopfsteinpflaster schön platt. Pro­blemlos hätte man jetzt hier Au­torennen fahren könnten, doch die meisten … Weiterlesen

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Milchmond (23)

… Die Zeit war treulos und verschwand in einem schwarzen Loch. Julie konnte sich eine Woche später kaum entsinnen, was sie erledigt hatte und wem sie begegnet war. War sie überhaupt jemandem begegnet? Das Dorf mied jene, die den Tod … Weiterlesen

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Milchmond (22)

… Nachmittags im Dorfkrug. Anna und Bernd Uhlig sahen Julie beim Löffeln der Täubchensuppe zu. Die stand nicht auf der Karte, Anna verteilte diese feine Suppe ausschließlich an geliebte Kranke im Dorf und Julie war geliebt und krank vor Kummer. … Weiterlesen

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