Archiv der Kategorie: Gedanken

Dämmerzeit

So langsam kehrt mein Gesicht zurück. Es war irgendwie verschwunden unter geschwollenem Schmerz. Das Gehirn schien mir in den letzten Tagen Quark werden zu wollen. Es hat sich anders entschieden und auch die Augen sehen wieder etwas, wenn auch nur … Weiterlesen

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Ende der Rückschau

Den Ausflug in die zwei Jahre kurz nach dem Mauerfall will ich hiermit beenden. Ihr wisst jetzt, es gibt dieses 100-Seiten-Notat, das im März 1992 endet. Wen das der Analyse wegen interessiert, der sollte sich einfach an mich wenden. Beim … Weiterlesen

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Wende-Strudel (5)

März ’91 Schizoid, aber da habe ich doch wirklich noch einen Teich im Hausgarten angelegt, obgleich doch völlig unklar ist: werden wir übers Jahr hier noch wohnen? Sicher ist nur, die Westeigentümer haben kein Interesse und wollen verkaufen. Aber wer … Weiterlesen

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Wende-Strudel (4)

Sibylle hat sich mehr gewünscht, also noch einen O-Ton: Jetzt, Dezember 1990, da eigentlich alles der gelebten Jahre in Frage steht, der gesamte Existenzraum wankt und schlingert, da nicht einmal die Ausgangsfakten für ein Lebenskalkül gewiss sind, bedrängen mich die … Weiterlesen

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WENDE-STRUDEL (3)

Daseinspendel: Ich hatte einen Ort, wo ich Zuhause war. Mit keinem Flecken Erde war ich so verbunden, wie mit dieser flachen, weiten, sandigen Region. Streusandbüchse nannte man sie, weil auf den Böden eigentlich nur Mohrrüben gut wuchsen. Aber auch satte … Weiterlesen

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WENDE-STRUDEL (2)

O-Töne aus 1991: Stell’ Dir vor, es hat Dich aus Deinem Land getrieben, so wie Tausende auf dem Balkan, im Nahen Osten oder sonst wo in dieser wirren Welt. Du gehst aus irgend gearteten Zwängen ohne Wiederkehr. Dort, wo Du … Weiterlesen

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WENDE-STRUDEL

Nachdem sich zur US-Wahl die  gesellschaftlichen Eliten so komplett geirrt haben, und immer wieder von Wutbürgern und Abgehängten als ausschlaggebende gesprochen wird, eine undefinierbare Bedenklichkeit nachschwappt, ist es vielleicht besser, erst einmal hier die eigenen Hausaufgaben zu machen. Wie und … Weiterlesen

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Erinnerungen

Verwaiste Plätze: Klick-klack, klick-klack tippelt es stelzend im Innenhof des HdjT (Haus der jungen Talente) in der Klosterstraße. Eine Frau durchquert zügig den unbedachten Raum, in dem sich ein milder Herbstabend fängt. 4.11.1990. Im großen Saal referieren internationale Mitglieder und … Weiterlesen

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Flüchtige Zeit

Wolkengrau webt der Sommer flüchtige Zeit und ein schweres Leichentuch, dass nicht ausreichen will, für all das Sterben in der Welt. Ich schenk’ euch heute diese Blume: Islandmohn – so zart wie ein Hauch, sonnengleich leuchtend, herzerwärmend und tröstlich – … Weiterlesen

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Magische Zeit

Ich wünsche Euch allen ein frohes Osterfest, eine gesunde, friedliche Zeit. Mögen der Sinn des Sterbens und Erwachens einen Moment die Gedanken berühren und Euch stärken für diese Zeit.

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